Osteologie

Die Osteologie ist die Lehre der Knochen und des Skelettsystems.
Die häufigste Erkrankung aus dem Gebiet der Osteologie ist die Osteoporose.
Die Osteoporose – Knochenschwund – befällt Frauen wie Männer und kann zu einer erhöhten Brüchigkeit des Knochens führen.

Prädilektionsstellen, also Knochen die bei einer herabgesetzten Knochenmasse besonders leicht brechen, sind: Wirbelkörper, Schenkelhals und Unterarm.

Bis zum jungen Erwachsenenalter versucht der Körper möglichst viel Knochenmasse aufzubauen. Man spricht vom Erreichen seiner Peak Bone Mass. Voraussetzung dafür ist aber eine ausgewogene Ernährung mit Zufuhr von reichlich Kalzium und Vitamin D, welches in Milchprodukten vorhanden ist, und körperliche Aktivität. Beides sollte schon in der Kindheit und Jugend stattfinden, da in dieser Zeit der Knochen für das Alter vorsorgt!

Es gilt, Frakturen- Knochenbrüche zu vermeiden!
Bestehende oder auch durchgemachte Erkrankungen, welche die Knochenfestigkeit beeinflussen können, medikamentöse Therapien, Lebensstilfaktoren und Ernährungsgewohnheiten müssen vom Arzt beforscht werden. Wenn sich der Verdacht ergibt, dass der Patient eine Osteoporose entwickeln könnte oder bereits unter einer manifesten Osteoporose leidet, müssen entsprechende diagnostische und therapeutische Schritten unternommen werden.

 

Unser therapeutisches Angebot

» Anamnese und Diagnostik

» Kombinierte Therapien

Im normalen NATIV Röntgen kann der Verdacht auf eine Osteoporose erst geäußert werden, wenn bereits 30% an Knochenmasse verloren gegangen ist.

Die Knochendichte wird mit der sogennanten DEXA Methode, einer Röntgenuntersuchung erfasst. Gemessen wird in der Regel an der Wirbelsäule und am Schenkelhals. Beträgt der T-Wert kleiner gleich 2,5, liegt eine Osteoporose vor, welche einer Therapie bedarf.

THERAPEUTISCH zur Verfügung stehen Medikamente, welche den Knochenabbau hemmen, die Biphosphonate, für welche eindeutig belegt ist, das Frakturrisiko an der Wirbelsäule und am Schenkelhals zu reduzieren. Neben den Bisphosphonaten stehen auch ein Östrogenrezeptor Modulator, Calcitonine, Fluoride, ein anaboles Steroid und demnächst ein Parathormon Analogon zur Verfügung. Unterstützend muss gleichzeitig immer mit Kalzium und Vitamin D behandelt werden. Ab dem 60. Lebensjahr kann es aufgrund des bei Frauen bestehenden Östrogenmangels zum Auftreten von Wirbelsäulenfrakturen kommen, ab dem 70. Lebensjahr ist besonders der Schenkelhals gefährdet.

Eine Osteoporose Durchuntersuchung ab dem 60. Lebensjahr ist aus diesem Grund besonders sinnvoll.